Flugangst ist eine äußerst weit verbreitete Angst. Laut Umfragen leiden 15-20% der Deutschen darunter, wobei die Dunkelziffer vermutlich hoch ist. Fluggesellschaften gehen davon aus, dass bis zu 70% der Fluggäste sich in irgendeiner Weise an Bord nicht vollkommen wohl fühlen (von leichtem Unwohlsein bis massiv ausgeprägter Angst).

 

Wer beruflich auf das Fliegen angewiesen ist, für den kann die Flugangst einen finanziellen Schaden mit sich bringen oder ein Karrierehindernis sein.

 

Doch auch im Privatleben bringt Flugangst oft Probleme mit sich: Eine Reise, die sich der Partner oder andere Familienmitglieder wünschen, kann nicht gemacht werden, weil der Flugangst-Betroffene nicht mitfliegen kann oder will; kann derjenige sich trotz Flugangst dennoch überwinden zu fliegen, stellt der Flug einen immensen Stress für ihn dar, der sich über Wochen ziehen kann (oft beginnt der psychische Stress schon Wochen vorab bzw. schon ab der Buchung) und der den Erholungswert des gesamten Urlaubs für ihn in Frage stellt.

 

Auch für Mitreisende bedeutet eine Flugangst häufig Stress und Unannehmlichkeiten, wenn ein Betroffener während des gesamten Fluges Unruhe und Anspannung ausstrahlt oder seine Begleitung sich kontinuierlich um ihn kümmern muss, um ihn zu beruhigen.

 

Natürlich kann eine Flugangst sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und es können von Betroffenem zu Betroffenem auch ganz unterschiedliche Aspekte im Vordergrund stehen oder unterschiedliche Reize und Situationen unterschiedlich stark gewichtet sein. Es ist daher sinnvoll, jedem Klienten den Raum zu bieten, um seine individuellen Themen zu lösen (was wir in diesem Suggestionstext selbstverständlich auch berücksichtigt haben).